Spezialwerkzeuge für die Bremsen?
- Hartmut_STA
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Re: Aw: Spezialwerkzeuge für die Bremsen?
11 Nov. 2019 20:06
Und dann war Schluß bei dem Thema 2018.
Ich greife es nochmal auf, weil ja auch das Tragbild der Bremsfläche Thema war. Und eine Empfehlung war, Bremstrommel und Belag auf den gleichen Durchmesser fertigen zu lassen. Hier noch mal Bild der Ende 60 Version hinten.
Es gibt nur einen Nachstellexenter und die Backen sind sonst frei gelagert. Meine Meinung ist, wenn der Bremsenspezialdienst unten was weg geschliffen hat, wird der Belag trotz gleichem Radius nicht komplett zum Tragen kommen.
Je mehr die richtige Spreizung unten verfehlt wird, umso weniger Reibfläche. Im Laufe des Bremsens verbessert sich die Situation, allerdings liegen da diverse tausende Kilometer zwischen.
Hier ein Bild
Gruß
Hartmut_STA
Ich greife es nochmal auf, weil ja auch das Tragbild der Bremsfläche Thema war. Und eine Empfehlung war, Bremstrommel und Belag auf den gleichen Durchmesser fertigen zu lassen. Hier noch mal Bild der Ende 60 Version hinten.
Es gibt nur einen Nachstellexenter und die Backen sind sonst frei gelagert. Meine Meinung ist, wenn der Bremsenspezialdienst unten was weg geschliffen hat, wird der Belag trotz gleichem Radius nicht komplett zum Tragen kommen.
Je mehr die richtige Spreizung unten verfehlt wird, umso weniger Reibfläche. Im Laufe des Bremsens verbessert sich die Situation, allerdings liegen da diverse tausende Kilometer zwischen.
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Hartmut_STA
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Re: Aw: Spezialwerkzeuge für die Bremsen?
12 Nov. 2019 08:45
Hallo.
Die alte Bremse hinten bis 8.1960 , da konnte man mit der unteren Eintellung die Backen amlegen, deswegen die aufwendigere Bremse.
Nebenbemerkung: Die alte Bremsanlage hatte bis zum Schluss, hinten immer Alubacken!
Bei der neuen Bremse, vorne und hinten, die gleichen Stahlbremsbacken, welche frei auf dem Amboss gleiten können und sich dadurch zentrieren.
Nachteil hinten: Sie müssen sich erst dem Radius anpassen, dauert mehrere tausend Kilometer.
Außerdem hinten sehr schlecht zu montieren.
Die alte Bremse hinten bis 8.1960 , da konnte man mit der unteren Eintellung die Backen amlegen, deswegen die aufwendigere Bremse.
Nebenbemerkung: Die alte Bremsanlage hatte bis zum Schluss, hinten immer Alubacken!
Bei der neuen Bremse, vorne und hinten, die gleichen Stahlbremsbacken, welche frei auf dem Amboss gleiten können und sich dadurch zentrieren.
Nachteil hinten: Sie müssen sich erst dem Radius anpassen, dauert mehrere tausend Kilometer.
Außerdem hinten sehr schlecht zu montieren.
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- habre16
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Re: Aw: Spezialwerkzeuge für die Bremsen?
12 Nov. 2019 08:53 - 12 Nov. 2019 09:05Was mich jetzt hier sehr verwundert.Hartmut_STA schrieb: Und dann war Schluß bei dem Thema 2018.
Ich greife es nochmal auf, weil ja auch das Tragbild der Bremsfläche Thema war. Und eine Empfehlung war, Bremstrommel und Belag auf den gleichen Durchmesser fertigen zu lassen. Hier noch mal Bild der Ende 60 Version hinten.
Es gibt nur einen Nachstellexenter und die Backen sind sonst frei gelagert. Meine Meinung ist, wenn der Bremsenspezialdienst unten was weg geschliffen hat, wird der Belag trotz gleichem Radius nicht komplett zum Tragen kommen.
Je mehr die richtige Spreizung unten verfehlt wird, umso weniger Reibfläche. Im Laufe des Bremsens verbessert sich die Situation, allerdings liegen da diverse tausende Kilometer zwischen.
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Hartmut_STA
Warum hat deine gezeigte Bremse so kurze Einstellexenter ohne die Tellerfedern und Sicherungsscheiben?
Kann man sehen in der Doku Bremse ab 8-9 1960 :https://www.borgward-ig.de/index.php/component/kunena/23-Technik/30143-Isabella--Bremse-ab-8-9-1960?limit=20&Itemid=0&start=20#31059
Die Mexikaner haben statt der Sicherungsscheiben hier wieder einen Splint verwendet.
Letzte Änderung: 12 Nov. 2019 09:05 von borgideluxe.
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- Hartmut_STA
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Re: Aw: Spezialwerkzeuge für die Bremse
12 Nov. 2019 09:12 - 12 Nov. 2019 09:17
Wie schon gesagt, hatte ich den Radbremszylinder ausgebaut und die Bremse ist bei dem Foto noch nicht wieder zusammen, es fehlt die obere Feder und die Blattfederscheibe mit weiterer Scheibe und Splint.
Wie Hagen richtig schreibt, der Ausbau hinten ist schwierig. Aber, zum Ausbau nur des Zylinders mußte ich die Backen nicht komplett ausbauen, sondern nur die obere Feder aushängen. Dann konnte ich die Backen so weit auseinander stellen, dass der Bremszylinder frei liegt. Ich mach noch mal ein Foto, wenn alles wieder zusammen ist.
Gruß
Hartmut
Wie Hagen richtig schreibt, der Ausbau hinten ist schwierig. Aber, zum Ausbau nur des Zylinders mußte ich die Backen nicht komplett ausbauen, sondern nur die obere Feder aushängen. Dann konnte ich die Backen so weit auseinander stellen, dass der Bremszylinder frei liegt. Ich mach noch mal ein Foto, wenn alles wieder zusammen ist.
Gruß
Hartmut
Letzte Änderung: 12 Nov. 2019 09:17 von Hartmut_STA.
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