Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
23 Jan. 2015 20:00als alter "Öcher" würde ich sagen: "Es kommt sich darauf an".
Heißt für Nicht-Öcher übersetzt soviel: Das hängt davon ab
- was für Überraschungen wir bei der weiteren Aufarbeitung und Teilebeschaffung oder -nachfertigung noch so entdecken
- wie die weiteren Spenden eingehen
- wer bei den umfangreichen Eigenleistungen (> 1000 Stunden) noch mithilft
- wo wir für den "normalen" Museumsbahnbetrieb andere Arbeiten priorisieren müssen.
Möglich ist, dass nächstes Jahr der LT4 als Rohbau wieder auf den Schienen steht und rollen kann. Die Rekonstruktion der Inneneinrichtung wird dann noch ein großer Brocken.
Anbei eine Aufnahme des Auflegers von heute: Wieder ein gutes Stück vorangekommen.
Gruß
Roland :schreiben:
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
23 Jan. 2015 20:25Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- andilin
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
23 Jan. 2015 20:33Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
23 Jan. 2015 22:27an Spenden und Spendenzusagen haben wir bis jetzt rund 140 T€ zusammen.
Die Gesamtkosten ohne Eigenleistungen haben wir auf gut 300 T€ abgeschätzt. An Eigenleistungen haben wir im letzten Jahr gut 500 Stunden in den LT4 gesteckt. Für die vorgesehenen weiteren Eigenleistungen habe ich noch mal grob 1500 Stunden kalkuliert. Wahrlich kein kleines Projekt…
Gruß
Roland
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- Hubi
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
24 Jan. 2015 10:39 - 24 Jan. 2015 10:40sehr schönes Projekt. Falls immer noch die Gummidichtungen gesucht werden, die Fa. Döpper hat viele Profile und senden auch Muster. Hab da grade für meinen Hansa alle nötigen Gummis bekommen.
www.doepper-profile.de/artikelauswahl.ph...rofile&von=41&bis=60
Mit Bahn in 1:1 hab ich mich so noch nicht beschäftigt. Ich bastel da immer wieder mal was in 1:120
Viele Grüße
Hubi
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
25 Jan. 2015 18:32Bei den meisten Quellen hieß es bisher: Beim Umbau auf Sylt wurden die Radnaben der Vorderachse der Straßenzugmaschine weiterverwandt. Tatsächlich weichen die Radnaben aber deutlich von der Schnittzeichnung der Vorderachse vom B 4000 ab. Köhler Fahrzeugbau in Elmshorn hat beim Bau wohl auf eine eigene Konstruktion für Anhängerachsen zurückgegriffen.
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HInterachsgehäuse und - soweit ich das beurteilen kann - auch die Radnaben der Hinterachsen sind hingegen weiterverwandt worden. An die Radnaben sind Deckel mit einem Wellenstumpf aufgeschraubt. Auf diesen Wellenstumpf sitzen die Lager der beim Umbau angebrachten Zusatzfederung.
Modifiziert sind hingegen die Achswellen. Bei der Straßenführung ist zur Kraftübertragung die Achswelle über einen außenliegenden Flansch mit der Radnabe verschraubt. Bei den LT-Antriebsachsen fehlt dieser Flansch. Am Achsen-Denkmal auf Westerland (hier fehlen die Deckel mit den Wellenstümpfen für die Außenlagerung) ist dafür eine große Überwurfmutter zu erkennen. Wie diese Konstruktion im Detail aussieht und wie die Kraft übertragen wird werden wir bei der weiteren Zerlegung sehen.
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Gruß
Roland
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
01 Feb. 2015 00:15Roland :gruss:
[attachment:1]C:\fakepath\150131-4_Rahmen_hinten.jpg[/attachment]
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
01 Feb. 2015 00:17Roland :gruss:
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
01 Feb. 2015 00:45das sieht doch alles sehr gut aus.... :klatschen:
Grüsse, Manni :gruss:
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- andilin
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
01 Feb. 2015 08:54Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
01 Feb. 2015 22:38Roland :gruss:
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- Tempomanni
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
02 Feb. 2015 00:42 - 02 Feb. 2015 02:51@ Roland Was mich ja wirklich extrem wundert: Ich wäre wohl jede Wette eingegangen, dass die Karkasse des Leichttriebwagens übelst vergammelt sein müsste, durch die gute, salzhaltige Nordseeluft... :woohoo:
Statt dessen bietet sich hier ein Bild der z.B. zerlegten ( schon entrosteteten) Blattfederlagen, von denen man annehmen würde, sie seien zeitlebens in einer Remise aufbewahrt worden..... :seltsam:
Ich staune nur Bauklötze über den vergleichsweise guten Erhaltungszustand.... :erschrocken
Grüsse, Manni :gruss:
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
05 Feb. 2015 22:25die nicht verzinkten Bleche sind alle "Blätterteig". Vielleicht sind die Federn von der Inselbahn immer gut abgeschmiert worden und das Fett war dann ein guter Korrosionsschutz.
Roland :gruss:
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
06 Feb. 2015 17:21Bitte anmelden oder registrieren um das Bild zu sehen.
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- altlaster
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
06 Feb. 2015 17:29Der Motor wartet ja auch schon drauf eingebaut zu werden!
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
06 Feb. 2015 17:48das kribbelt schon in den Fingern :yeah:
Die beiden Achsen vom Allrad und der 110 PS liegen schon bereit. Ich kann gerne noch eine Seilwinde beipacken.
Gruß
Roland
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
07 Feb. 2015 20:04Hört sich einfach super an...
:grinsen:
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
12 Feb. 2015 23:34Den Schmiernippel vom Gewindebolzen abschrauben. Aus der Schrottkiste ein Rohrstück mit passenden Innendurchmesser suchen und ablängen. Ebenfalls in der Schrottkiste fand sich ein Flachprofil mit Bohrungen. Auf eine M10 Schraube ein Mutter schrauben; die Schraube durch das Profil und Rohr stecken und in das Gewinde vom Schmiernippel schrauben; die Mutter leicht von Hand anziehen bis alles unter leichter Vorspannung ist. Einen 17er Ringschlüssel auf die Mutter stecken und siehe da - es funktioniert! Der Gewindebolzen löst sich. Klar, die Konstruktion kann noch optimiert werden und gewinnt so keinen Schönheitswettbewerb. Zum Abziehen weniger Bolzen reicht es.
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Über den Korrosionsschutz von Blattfedern gehen die Meinungen auseinander: Federlagen vor dem Zusammenbau fetten oder nicht? Eine Befürchtung ist das am Fett zwischen den Federlager Sandkörner hängen bleiben und dann wie Schmirgelpapier wirken. Einige Museumsbahn-Kollegen sind da recht pragmatisch und legen die Feder über einige Wochen in Altöl ein. Ich habe mich folgender Lehrmeinung angeschlossen: Zuerst die Federn an den Außenseiten von Brantho-Korrux lackiert und dann die die Federblätter mit hochvikosen Graphit-Fett eingestrichen. In 20 Jahren kann ich dann sagen ob sich das bewährt hat. totlach
Gruß
Roland
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
13 Feb. 2015 06:29Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Aw: Arbeiten am Sylter Leichttriebwagen LT4
13 Feb. 2015 11:55Respekt! Kann man da nur sagen. :rose:
Gruß
Joachim
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