Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
- andilin
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
07 Juli 2024 13:42Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Miss Daisy
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
07 Juli 2024 13:57Seit nunmehr 28 J. klebe ich im Bereich Elektronik sowie Automotive. Die Kraft durch Klebeflächen ist viel größer als die Nietfläche und hält dadurch viel besser… wenn richtig vorbehandelt wird.
D.h. Flächen müssen entfettet und gereinigt werden. Jedoch einige Reiniger enthalten Öle die die Flächen geschmeidiger machen… sind also nicht geeignet. Rost und Co. müssen auch weg somit wäre ein Schleifen vor der Reinigung angebracht. IPA und Bremsreiniger sind nicht zu empfehlen. Silikonentferner und Aceton sind gut.
Nach der Reinigung muss abgelüftet werden. Keineswegs mit Druckluft ablüften bzw. reinigen da Öle mit aufgetragen werden ( es sei man hat einen richtig guten Ölabscheider mit getrockneter Luft)…
Nach der Ablüftung empfiehlt es sich mit einem sauberen Tuch die aufgelösten Fetten/Ölen zu entfernen. Danach die Oberfläche nicht mehr mit der Haut anfassen.
Die genutzten Klebstoffen sind in der Regel Epoxide mit Füllstoffen die hohe Temperaturen aushalten sowie eine strukturelle Verbindung eingehen. Dazu werden sehr saubere Oberflächen benötigt. Zusätzlich braucht es die benötigte Trockenzeit sowie Anpressdruck. Hastige Aufbauten führen auch zu einem Versagen der Klebeverbindung. Die Devise: Zeit mitbringen und gründlich reinigen. Dann klappt das mit dem Kleben.
Viele Grüße. Jclaude
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- habre16
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
07 Juli 2024 13:58 - 07 Juli 2024 17:55Das Bekleben von Bremsbelägen setzt einige Kenntnisse voraus.
1. Muss das zu beklebende Material absolut sauber sein, am besten gestrahlt.
2. Muss der richtige oder die richtigen Kleber verwendet werden.
Da las ich schon von Paddex und Uhu Klebe Versuchen.
Ich habe selbst nach fachkundiger Anweisung mit zwei verschiedenen Bremsbelagklebern gearbeitet!
Wichtig ist die mindestens 24 Stündige Ablüftung vor dem Zusammenfügen von Belag und Backe.
3. Muss der Belag flächig verspannt werden(Spannvorrichtung).
4. Muss die Einheit mit Spannband etwa 40min. bei um die 190° kontrolliert gebacken werden.
Danach im Ofen langsam auskühlen.
Trotzdem habe ich jeweils am Anfang und am Ende des Belages jeweils zwei Nieten gesetzt (Stufenbohrer).
Weil genau diese Stellen auf Scherung beansprucht werden.
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Hier der fertig zugeschnittene Belag
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Ein Teststück um festzustellen ob die Klebung hält
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Hier die eingepinselten Beläge zum Ablüften
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Hier die eingepinselte Backe mit dem anderen Kleber
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Das Spannband mit den ganzflächig verspannten Belägen
Genaue Angaben wie fest verspannt werden muß
liegen den Klebern bei.
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Die Temperatur muss permanent überwacht werden.
Einstellungen an normalen Backöfen sind zu ungenau.
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Hier nach dem Bohren für die Sicherheitsnieten.
Hier wurde mit zwei verschiedenen Klebern gearbeitet.
Der dickflüssige für den Belag.
Der dünnflüssige für die Backe.
Erfahrungswerte vom Lieferanten.
Alle Arbeiten im Außenbereich mit Mundschutz durchführen!
Genau nach Anweisung arbeiten oder direkt zur Fachfirma bringen.
Nicht in Muttis Backofen einbrennen,
In der Ausführung des Spannbandes steckt ein Geheimnis.
Musste ich erst herausfinden.
Nebenbei bemerkt! Gute Bremsklötze(Textar) werden nicht nur geklebt, sondern mechanisch durch mehrere verfüllte Fenster
im Stahlträger stabilisiert.
Alle Arbeiten liegen in der persönlichen Verantwortung eines jeden Nachahmers!
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- Fahr lieber Lloyd
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
07 Juli 2024 15:45Dennoch : selbst kleben kann ich nicht; selbst nieten schon.
Folglich bin ich sehr viel schneller mit der Arbeit fertig ( wobei ich natürlich ebenfalls sehr penibel vorarbeite ) - und muß auch nichts für anderer Leute Arbeit bezahlen, deren Qualität ich nicht genau abschätzen kann.
Tut mir leid, es mag Altersstarrsinn sein - aber ich möchte gerne noch ein paar Jahre schrauben - und nicht der Protagonist eines Unfalles sein.
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- lloyd-alexander
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
07 Juli 2024 16:23 - 07 Juli 2024 16:24Ich habe für die Stahlbacken geklebte Beläge von Uli Feldhaus verwandt und habe auch keine Bedenken, dass diese halten werden. Bei 14 Nieten macht das ca. 5%der Bremsfläche aus.
Bei Alubacken mit 9 Nieten würde ich dann vielleicht eher doch Nieten verwenden.
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- 369600coupe
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
07 Juli 2024 22:47So ähnlich sehe ich das auch,.Habre hat es wie üblich auf den Punkt gebracht : Vorarbeit ist sehr wichtig.
Dennoch : selbst kleben kann ich nicht; selbst nieten schon.
Folglich bin ich sehr viel schneller mit der Arbeit fertig ( wobei ich natürlich ebenfalls sehr penibel vorarbeite ) - und muß auch nichts für anderer Leute Arbeit bezahlen, deren Qualität ich nicht genau abschätzen kann.
Selbermachen käme nicht in Frage, auch oder gerade eben weil meister- und ingeneurhaftes Wissen vorhanden ist.
Mit Altersstarsinn hat das nichts zu tun, sondern mit sorgfältiger Abwägung was man sich selbst mit eigenen Mittel zutraut und was man daraus erwirken kann.
Also doch immer noch jeder gerne nach seiner Fason. Aber auch für Aussenstehende darf zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr ausgehen.
Der gezeigte Hilfsanker mit den je zwei Nieten am jeweiligen Ende zeugt nur von dem zuvor geschilderten notwendigen und richtigen Sachverstandes, auch wenn die gezeigte Vorgehensweise des klebens schon sehr gut aufbereitet wurde!
Ich fuhr in etlichen Gebrauchsfahrzeugen mit Bremstrommel an der Hinterachse geklebte Bremsbeläge und hatte in der Tat noch nie Ärger, das soll auch gesagt werden. Aber diese aus dem Zubehör stammenden Teile sind eben auch industriell produziert worden.
Wir aber reden von Vorderradbremse und Hinterradbremse, wobei jeder weiß, dass die Vorderradbremsen ca. 70% der gesamten Verzögerungskräfte erzeugen, und das muß klappen!
Kein Neufahrzeug aber hat mehr geklebte Vorderradbremsen, da diese seit Ewigkeiten bereits mit Scheibenbremsen ausgerüstet sind.
Unsere Belagsträger aus Alu oder Stahl sind in die Jahre gekommen und haben eben diese erforderliche Oberfläche nicht mehr, die aber hierzu sorgfältigst aufbereitet werden muss. Ebenso wurde geschildert, dass eben nicht nur die Oberfäche der Verklebung dient, sondern irgendwelche Vertiefungen oder Bohrungen für das zusätzliche"einkrallen" des Klebers dienen (ähnlich wie bei Stoßstangenreparaturen mit Rep.-Harz) um zusätzlich Halt zu bekommen, da neben Temperatur auch heftige Scherkräfte beim anbremsen ihre Wirkung zeigen.
Ich finde die Diskussion nützlich und sehr hilfreich, gerade und eben weil wir hier in Grenzbereiche des "Selbermachens" und auch der "Verwendung von Zukaufteilen", durch wenn auch immer erstellt, mehr erfahren und jeder doch eigene Schlüße ziehen kann.
Persönliches Fazit mit dem erfahrenen bis hierhin: Weiter Nieten, und u.a, damit auch unserem Hobby länger frönen dürfen!
Nicht mein, und auch nicht ganz Ernst gemeinter, aber dennoch bekannter Spruch: "Gott gebe das es klebe", ....all denen die sich dem verschrieben haben.
Schraubergrüße
Rolf
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- 369600coupe
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
07 Juli 2024 23:44 - 07 Juli 2024 23:53wir müssen bei der Stellungnahme aber bitte auch von den bei uns vorzufindenden Voraussetzungen reden und nicht von Bremsklötzen die für Neu(ere)-fahrzeuge mit Scheibenbremsen konzipiert sind. Das ist ein gänzlich anderer Fertigungsprozeß.
Nur mal zum Beispiel, wie eine Trägerplatte für Bremsklötze gestaltet werden muß um dem Klebeprozeß (neben dem Sinter- und Vakuumierungsprozeß!) überhaupt eine Chance zum überleben zu geben.
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Wie zu sehen werden, je nach vorgesehenem Verwendungssweck, zuvor Messingstifte eingeschweißt oder auch Gitternetze fixiert, um den Kleber, bzw, den gesamten Belag, auch über die weiter dazu erforderlichen Prozeßschritte, auf dem Träger zu halten.
Haben wir das bei unseren Trägern? Die Antwort kennt man wohl.
Jetzt kann man das ganze herunterspielen und behaupten, das die Belastungen bei unseren Fahrzeugen ja evtl, doch nicht so hoch wäre - niedrigeres Gewicht, nur Gelegenheitsfahrten. Fährt man halbstündig oder länger mal einen Pass mit Dauerbremsungen bergab, kann das schnell anders aussehen, muß aber natürlich nicht.
Daher gerne nochmal, jeder entscheidet selbst.
Schraubergrüße
Rolf
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- Fahr lieber Lloyd
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
08 Juli 2024 08:33
Jetzt kann man das ganze herunterspielen und behaupten, das die Belastungen bei unseren Fahrzeugen ja evtl, doch nicht so hoch wäre - niedrigeres Gewicht, nur Gelegenheitsfahrten. Fährt man halbstündig oder länger mal einen Pass mit Dauerbremsungen bergab, kann das schnell anders aussehen, muß aber natürlich nicht.
Ich stimme zu - und hatte das Problem auch schon verschientlich angesprochen - es ist ein großer Unterschied, ob etwas industriell neu gefertigt wird - oder 60 und 70 Jahre alte Teile aufbereitet werden.
Eine Isabella wiegt auch eine Tonne, mit Beladung mehr; der Hansa Diesel liegt noch darüber. Ich fahre in einer bergigen, kurvigen Gegend - und es ist fast gleichgültig, wohin ich fahren will - ich komme immer durch solche Gegenden. Meist auch noch mit Kamikaze - Lenkern von 38 Tonnern im Genick.
Alle Borgward - Wagen haben ein Einkreis - Bremssystem. Ich muß nicht erklären, was geschieht, wenn ein Belag sich verabschiedet.
Wenn das auch noch hinten ( oder beim Lloyd vorne ) geschieht, wo die Handbremse sich befindet - und man gerade in bergigem Gelände unterwegs ist, so hilft nur noch beten.
Für andere Leute mag das ein " Hobby " ( Steckenpferd ) sein - oder " Gelegenheitsfahrt " - ich h a b e keine moderne Kiste - und m u ß mit der Technik von damals zurechtkommen. ( Ich habe zwar auch Fremdfabrikat - aber das ist genauso konstruiert ! )
Ich muß auch in Betracht ziehen, welche Möglichkeiten mir zur Verfügung stehen - und welche den anderen Fahrern.
Das fängt mit der Bremsleuchte am Hansa an - und endet ausdauernd mit den Bremsen.
Jeder soll nach seiner Façon seelig werden - ganz nach dem alten Fritz.
Aber kleben ist nicht die eierlegende Wollmilchsau.
Und teuer obendrein; wie gesagt, ich kenne meine Grenzen und möchte das nicht selbst machen.
Betrachtet man den Murks, der als " Nachfertigung " oft für teuer Geld verkauft wird, so bin ich schon im Vorfeld skeptisch - besonders bei sicherheitsrelevanten Teilen.
Kann man Altersstarrsinn nennen - ich nenne es gesunden Menschenverstand.
In diesem Sinne : klebt mal schön - aber fahrt nicht vor mir her....
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- habre16
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
08 Juli 2024 11:57Leider werden fertig gebohrte Bremsbeläge entweder hart und mit niedrigem Reibwert um die 0,38 angeboten.
Oder höherem, aber weichem biegsamen Belag, der allerdings mit nur 9 Nieten dazu neigt Hohlräume zwischen Belag und Träger zu bilden.
Die einzigen verfügbaren Beläge für die 3. Version mit 14 Nieten aus der Flensburger Bude sind in der gleichen Länge gefertigt wie die alten mit 9 Nieten.
Erstens falsch und zu wenig Bremsfläche. 2. sitzen die jeweils letzten zwei Nieten außen im schon abgeschrägten Bereich, was zum Aufplatzen des Belages führt.
Trotz Hinweis an den Lieferanten wird das abgewiegelt und weiter so verkauft. Leider auch von mehreren Unterlieferanten!
Ich möchte auch Niemanden ermuntern selbst Hand anzulegen, sonder nur zeigen, daß man schnell an die Grenzen seiner Möglichkeiten stoßen kann.
Das Gleiche gilt aber auch für das Vernieten! Habe da auch schon alles Mögliche wie Popnieten und Nägel erlebt.
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- borgideluxe
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
08 Juli 2024 19:31Spezialisten nehmen doppelseitiges Klebeband. Hört sich wie ein Witz an, ist es aber nicht.Das Gleiche gilt aber auch für das Vernieten! Habe da auch schon alles Mögliche wie Popnieten und Nägel erlebt.
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- Fahr lieber Lloyd
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- Gu61H
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
09 Juli 2024 21:19 - 09 Juli 2024 21:33Bitte anmelden oder registrieren um das Bild zu sehen.
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An der zu demselben zerlegten Fzg. (gebaut Mitte 1960) gehörenden Hinterachse befinden sich Alubacken mit genieteten Belägen (9 Niete)!
Übrigens haben beide Backenarten 14 Nietlöcher.
Die Hinweise in diesen Beiträgen auf die Unterschiede des Klebens bei fabrikneuen und gebrauchten Bauteilen müssen zwingend beachtet werden.Vor allem wenn sich Rostnarben nicht absolut glätten lassen ist eine Klebung gefährdet.
Ich würde dann Kleben mit zusätzlichem Nieten an den Enden langer Beläge vorziehen.
Wen könntet ihr mir für die Belegung meiner Bremsen in dieser Art empfehlen?
Gruß Gerd
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- borgideluxe
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
10 Juli 2024 08:59 - 10 Juli 2024 09:26es ist bei deinen Bremsbacken wohl nicht mehr festzustellen, wer- und wie sie beklebt wurden, und wie die Bremsbacken
vorbehandelt worden sind. Tatsache ist allerdings, dass sie sich gelöst haben und sicherlich was falsch gemacht worden ist.
Ich kann nur immer wieder sagen, dass ich nach vielen Jahren keine Probleme habe und sich noch nicht einmal der
Ansatz dazu zeigt, dass sich was löst. (Habe in dieser Woche die Bremse an meiner Limo offen gehabt und jede Menge
Abrieb entfernt weil das Auto plötzlich einseitig bremste. Kann ich auch nur jedem Empfehlen, ich war erstaunt was sich
da alles angesammelt hat.)
Ich stimme dir aber zu. Mir gefällt die Lösung von Hagen auch sehr gut, vorne und hinten am geklebten Belag zusätzlich 2 Nieten
zu setzen. Wer so was macht, dass müsste man erfragen. Ich pers. würde mir einen passenden Stufenbohrer besorgen und das selbst
erledigen, will das aber nicht empfehlen, weil ich die handwerklichen Fähigkeiten der einzelnen Personen, die es betrifft nicht kenne.
Vielleicht sollte man bei Uli Feldhaus mal nachfragen. Von seinen geklebten Belägen bin ich jedenfalls sehr überzeugt.
Gruß
Joachim
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- Gerald_Thomas
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
10 Juli 2024 10:54Liebe Grüße Gerald
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- andilin
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
10 Juli 2024 16:37Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- habre16
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
11 Juli 2024 10:12Weil es bei meinem Coupé bis zur nächsten HU auch angebracht ist, die Bremsen neu zu belegen, verfolge ich diese aktuellen Beiträge mit großem Interesse. Passend dazu habe ich jetzt bei Durchsicht meines Altteile-Lagers (vor 20 Jahren zusammen mit meinem Fahrzeug gekauft) Stahl-Bremsbacken einer zerlegten Vorderachse mit geklebten Belägen gefunden, Zustand siehe Bilder
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An der zu demselben zerlegten Fzg. (gebaut Mitte 1960) gehörenden Hinterachse befinden sich Alubacken mit genieteten Belägen (9 Niete)!
Übrigens haben beide Backenarten 14 Nietlöcher.
Die Hinweise in diesen Beiträgen auf die Unterschiede des Klebens bei fabrikneuen und gebrauchten Bauteilen müssen zwingend beachtet werden.Vor allem wenn sich Rostnarben nicht absolut glätten lassen ist eine Klebung gefährdet.
Ich würde dann Kleben mit zusätzlichem Nieten an den Enden langer Beläge vorziehen.
Wen könntet ihr mir für die Belegung meiner Bremsen in dieser Art empfehlen?
Gruß Gerd
Hallo. Das sorgt für Verwirrung!
Die gezeigten Bremsbacken sind für die Ausführung ab August 1960!
Wenn du aber schreibst, deine hinteren sind Alubacken , egal wieviele Nieten, denn oft wurden OPEL Beläge verwendet. Dann hat deine Bremse vorne zwar Stahlbacken, die aber ganz anders aussehen! Die kann man auch nicht einfach umbauen.
Also! Genau nachsehen.
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- Gu61H
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Re: Bremsbeläge, Radbremszylinder Stahlbacken
11 Juli 2024 11:49Gerd
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